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Fluch-Integration

Beim Fußballspielen gegen ein paar kleine Türken, bzw. Deutsche mit türkischen Wurzeln:

Türke 1 (nach einem Fehlpass): "Oh, mein Gott!"

Türke 2: "Ey, das heißt 'Oh, mein Allah'!"

5.4.10 12:22


Huch!

Schon wieder eine Woche lang nichts Neues hier! So schnell geht das.

Nun denn, dann hurtig die Geschichte erzählt, wie mein Vater eine Bekannte anrief und zum Spaß sagte: "Sadomaso-Studio Meier* hier..."

Doch es war der Anrufbeantworter am anderen Ende der Leitung.

Leider sagte er es wohl vor dem Piepton. Leiderleider.

(*Mein Nachname ist mir bekannt.)

19.3.10 18:21


Pilot bei den KVB

Der Nachteil an so Endlosferien wie meinen ist ja, dass wenig passiert.

Ich muss nicht S-Bahn fahren und kann daher auch nichts von den kuriosen Mitmenschen erzählen, die mir beim Fahren so gerne Gesellschaft leisten.

Ich könnte das allerdings ändern. Ich könnte S-Bahn-Fahrer werden. Also Pilot sozusagen. Lenker. Denn die KVB (Kommt Vielleicht Bald) suchen seit einiger Zeit "Studierende für den Stadtbahn-Fahrdienst". Und das mit dem mördermäßigen Über-Slogan "Kölns dickste Schlitten fahren".

Aber abgeshen davon, dass ich deren Anforderungsprofil nicht entspreche, weil ich noch nicht lang genug studiere, würde ich ja dann auch keine S-Bahnen fahren, sondern Straßenbahnen.

Und in den Straßenbahnen ist es viel langweiliger. Da sagt eigentlich niemand was. Was allerdings wirklich unterhaltsam ist, sind die Durchsagen der -ausgerechnet- Stadtbahn-Fahrer, wenn mal wieder jemand eine Lichtschranke blockiert und die Tür deshalb nicht zugeht.

"Us d'r Lichtschrank eruss!", ""Wenn dann jetzt noch die junge Dame aus der Lichtschranke gehen würde, könnten wir auch weiterfahren.", "Hinten sinn uch noch Plätze."

Mein Lieblingsspruch war allerdings folgender, der seine Komik aber hauptsächlich aus dem flehend-verzweifelnden Tonfall bezog, in dem er vorgetragen wurde: "Warum blockieren Sie denn die Tür??? In wenigen Minuten kommt doch die nächste 18!"

 

11.3.10 15:22


Toleranz

Ich habe nichts gegen kleine, dicke Punkerinnen mit lila Kurzhaarfrisur und Riesendekoltée.

Ich habe auch nichts gegen sanierte Altbauwohnungen aus den Sechzigern ohne Heizung und mit Warmwasser nur in der Wanne.

Ich habe ebenfalls nichts gegen ein bisschen Chaos und Unordnung.

Aber wenn all das zusammenkommt, nehme ich das WG-Zimmer dann lieber doch nicht.

8.3.10 15:52


Der Medienvollprofi am Werk

Jetzt stehe ich ja quasi unter Zugzwang. Habe Bringschuld. Muss was liefern. Muss hier ordentlich Content (ich cooler Medienprofi) reinpumpen. Täglich Scoop um Scoop raushauen (ich bin so ein Medienprofi), damit die Leser-Blog-Bindung steigt (Woooohuuu).

Aber ich habe festgestellt, dass die hier generell sehr gut ist. Ein kurzer Blick in die üppige Statistik, die mir Myblog hier zur Verfügung stellt, reicht, um festzustellen, dass hier gestern 20 Leute waren. In den letzten vier Monaten waren es durchschnittlich zwei pro Tag. Und ich war das nicht.

Also kann ich behaupten, dass sich meine Unique-User-Zahlen (Medienvollprofi) von einem Tag auf den anderen verzehnfacht haben. Das sind mehrere Millionen Prozent. Mindestens. Owi, ist das schön!

Allerdings habe ich die Befürchtung, dass das schnell wieder weniger werden, wenn die zukünftigen Einträge sich an diesem hier orientieren.
6.3.10 18:19


Wie ich einmal aus Berlin abreisen wollte

Ich war am Wochenende in Berlin, mit Anke Jenny besuchen.

Das muss als Vorgeschichte reichen, denn die Rückfahrt stellt sowieso alles in den Schatten, was in Berlin auch hätte passieren können.

Besser gesagt: Die Nicht-Rückfahrt stellt das alles in den Schatten.

Denn am Sonntag gegen 11 Uhr wollten wir zurückfahren, ich fuhr den abartig hohen Berliner Bordstein runter - ich hatte auf einer durch ihn abgegrenzten Berliner Parkplatzverkehrsinsel geparkt - und dann war schon fast Schluss.

Denn: Plötzlich mein Auto so: Rappel! Knartsch! Rumpel!
Ich so: Scheiße.
Anke so: Och nee.

Ich wechsel jetzt das Tempus, wegen mehr Nähe und so. Wer sich dran stört, kann mich.

Ich fahre noch ein, zwei Kilometer durch Berliner Stadtverkehr, mein Auto macht jedoch Geräusche, die mir zu denken geben. Am Alex (cool für Alexanderplatz, Osten) fahre ich rechts ran. Fluche mich halb zu Tode und rufe bei AC/DC an. Die verweisen mich an den ADAC und sagen, dass sie den Gag nicht mehr hören können.

Ich bin kein ADAC-Mitglied, gebe denen also Ankes Nummer durch. Nach einer Stunde kommt der gelbe Engel, der erstaunlich irdisch aussah und sich unters Auto legte, am rechten Vorderrad (das ja Geräusche macht) rüttelt, nichts feststellt und vorschlägt mal eine Runde um den Blog zu fahren.

Da benimmt sich mein Auto, gibt kein Geräusch von sich. Ich spreche schon von Wunderheilung und fantasiere über eine problemlose Rückfahrt, als es plötzlich am rechten Hinterrad anfängt zu knarzen, als ob gleich das Rad abbricht. Der ADAC-Mann berlinert übrijens ziemlich und meint: "Ik schau mir dit ma an, wa?" Und rüttelt am Hinterrad. Diagnose: Radlager. Also kaputt.

"Dit jed aber nich über die Karte von ihrer Bekannten hier, wa", sagt der ADAC-Mann, ist aber extremst kulant (wirklich) und lässt das eben über die Mitgliedschaft meiner Mutter regeln, denn: die Karre muss auf den Abschleppwagen.

Der kommt dann nach einer weiteren Stunde, die ich Choleriker nutze, um zu weiteren Höhepunkten der Schimpferei zu finden. Der Abschleppwagen-Mann unterbricht sie durch einen Anruf, um zu klären, wo wir genau stehen und ich, der ich meine, ihn schon gesehen zu haben, frage: "Sind Sie in so einem gelben ADAC-Wagen unterwegs?"

Gut. Es gibt intelligentere Fragen. Aber da hätte ja sonst ein Abschleppunternehmen beauftragt werden können. Der Abschleppmann ist aber noch berlinerischer als der erste und pampt mich durchs Handy an: "Nee, ik bin in nem jelben Auto vonna Post unterwegs! Natürlich ADAC, Mann!"

Dann schleppt er uns nach Höhenschönhausen zur ADAC-Station, die passenderweise direkt neben dem EX-Stasi-Knast liegt. Auf der Fahrt erzählt er uns davon, dass wir nach hause geschleppt werden können, oder Mietwagen, wie wir wollen. Ich will gar nichts, ich will vorallem nicht, dass mir der Typ die Ohren volllabert, wie geil Berlin ist und wie kacke der Rest der Welt. Vorallem Bonn kann er nicht leiden. Warum auch immer, letztlich hat Berlin ja gewonnen.

Egal. In Hohenschönhausen (das ich zur Verwunderung des Abschleppmannes kenne, selbst als hirnloser Rheinländer), stellt sich dann die Frage: Abschlepptransport (Pick up heißt das. Ich dachte zuerst, ich bekäme als Leihwagen einen Pickup. Aber denkste) oder Leihwagen.
Nach einigem Hin und Her entscheide ich mich für den Pickup, da sonst meine Auto zehn Tage kaputt in Berlin rumstehen würde. Anke können wir bis zum Kamener Kreuz mitnehmen, von da aus hat sie sich was organisiert, um zur Uni zu kommen. Robert, den ich mitnehmen wollte, muss ich enttäuschen, er fährt Zug. Umwege werden nämlich nicht gefahren.

Dann gehts auf den Anhänger und nach hause. Wir haben mittlerweile 15.30 Uhr. Auf der Rückfahrt bläst uns Xynthia einen (flach. Ich weiß.). Der Anhänger schlingert gut, eine Befestigung geht ab und mein Auto muss sich drei Kilometer lang selbst festhalten.

Um ein Uhr nachts komme ich dann in Lohmar an, nachdem wir durch Wind, Wetter und Stau gefahren sind.

Mein Auto ist mittlerweile wieder ganz. Kaputt waren außer dem Radlager auch Bremszylinder und die hinteren Bremsscheiben. Autofahren ist halt teuer.
5.3.10 13:02


Diskreditierung

Ich habe neulich bei Burger King Michel Friedman bedient. Er aß einen Whopper. Ohne Brot. Das war kurios.

So, wen kann ich noch der Burger-Fresserei überführen? Richtig: Lucy Diakowska. Die malt keine Porträts von Barbara Streisand, dafür singt sie bei den No Angels. Das ist die mit den roten Locken.

Weitere Opfer? Achja, die E-M hat mal Cindy aus Marzahn bedient. Aber das ist ja jetzt nicht so die Sensation.

Und dann war da natürlich der Papa vom Full Force. Aber das steht hier schon irgendwo.

Mit Bacon?
5.3.10 12:26


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